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Klage der US-Regierung: Fiat Chrysler droht eigenes "Dieselgate"

Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne ist ein Mann der klaren Worte, bekannt für derben Humor und markige Sprüche. "Wer uns mit dem deutschen Unternehmen vergleicht, hat etwas Illegales geraucht", zog der charismatische Italo-Kanadier vom Leder, als die US-Behörden seinen Konzern im Januar verdächtigten, im gleichen Stil wie der Erzrivale Volkswagen bei Abgaswerten von Dieselautos manipuliert zu haben. "Wir haben keinerlei Betrug begangen", versicherte Marchionne. Vergeblich, wie sich jetzt zeigt. Die US-Behörden scheinen schon ziemlich sicher, nach VW den nächsten Abgas-Sünder am Wickel zu haben.